Sonntag, 10. Juni 2012

Medimeisterschaften 2012

Medimeisterschaften 2012

 KIEL 
08.-10.06.2012

zu 300st geht es für 11h in den Reisebus und ab in den Norden


DRESDEN FEIERT MEER


und ich mittendrin. Das Fußballmessen der 36 Unis ganz Deutschlands und ich spiel für die 1. Mannschaft unserer Uni :-D

DOPPEL D
zusammen mit Susi und Cha Lotte, und den ganz lieben anderen Mädels.
Ich kanns jedem nur empfehlen, erstens weil man total viele Kontakte zu älteren Semestern aufbaut und zum anderen, weil es UNGLAUBLICH ist, ca. 5000 Mediziner so feiern zu sehen. Einfach mal ein Wochenende im Semster die Hüllen fallen lassen. Abfeiern, weil sonst keine Zeit bleibt und der Zusammenhalt mancher Unis ist echt unglaublich! Dresden hat da noch ein paar Defizite :-)

Leider war Kiel ganz schön weit und man ist einfach nur erschöpft nach 3 Tagen feiern, kicken und Spaß haben, aber das macht uns alle zu Freunden und einem Team, egal ob Partyhengst, Dribbelkünstler oder einfach nur Dancer oder Fan.
Es ist ein Muss und man sollte und kann es auch gar nicht, an diesem einen Wochenende im Jahr nicht an die Uni denken!

Doppel D - wir alle Feiern Meer!

Finger in Arsch und dresdn :-)

Montag, 5. März 2012

1. Semester - Wintersemester 11/12

Wintersemester 2011/12

Das wohl längste Semester im ganzen Studienverlauf in Dresden.
Da das Physikpraktikum erst im Februar stattfinden wird.

Vorlesungen gibt es in Biologie, Chemie, Physik, Terminologie und Allgemeiner Anatomie für uns
Am Anfang ists im Hörsaal Dekanat so knacke voll, dass manche sogar auf dem Treppen sitzen müssen. Aber das wird sich ändern...
Biologie:
Die Vorlesungen:
Gelesen von Prof. Breier und Frau Dr. Jähkel
Die Folien von Breier sind gut, sein einschläfernder Stil eher nicht so mein Fall, dennoch bin ich ständiger Vorlesungsgänger
bei Jähkel war es komisch, ich mochte die Themen nicht so und wenn sie mit dem Mikro durch den Hörsaal huschte, hoffte man immer, nicht das schwarze Ding vor der Nase zu haben und irgendwas sagen zu müssen :-)
Die Seminare:
Bei Dr. Günther
irgendwie war das immer spät nachmittags aber das nützte uns auch, denn die MC Fragen die es zu jedem SEminar gab, waren somit besser lösbar...ihr versteht :-)
allgemein fand ich die Seminare auch sinnlos und war selten wirklich vorbereitet, das hätte ich mal lieber tun sollen...
Das Praktikum:
ging auch ca 3h oder so. Das wichtigste waren die Zeichnungen. Wobei "wichtig" relativ ist^^ denn man hat immer geschaut, welcher Assistent grad kam, hat dann irgendwie bunt was über die Algen, würmer, Teein oder ähnliches erzählt und dann seine Unterschrift bekommen. Die Zeichnungen wollte aber NIE wieder jemand sehen^^
Das "Coolste" Praktikum war das, wo wir eine Maus ausgenommen haben. Das hatte dann langsam wirklich was mit Medizin zu tun. Das war super!
Die Prüfung
war somit die erste wichtige im Studium überhaupt...und es lief, naja schlecht. Es war mündlich, zu viert im Büro der Dozenten. Jeder hat eine Karte bekommen und musste dann die 3 gezogenen Fragenkomplexe beantworten. Naja Uni ist halt ein ganz anderes Spiel.

Aber BESTANDEN!


Terminologie
Das für mich am interessantesten und schon eins der Fächer, die mir leicht fielen und endlich mal Spaß machte
Die Vorlesungen
gibt es 3 STück, dann muss Griechisch und Latein sitzen...der jappsende Stil der Dozentin war schon lustig und brachte die Masse oft zum Lachen und meistens verstand man dann nur Bahnhof
Die Seminare
auch nur 3, aber recht sinnlos, nur Spielerei
Die Prüfung
durch das Online Programm gut schaffbar, aber trotzdem aufwendig, sich die Wörter ins Hirn zu klopfen. Aber das ist ULTRA wichtig, das braucht man immer wieder. Die Vocabs müssen sitzen!

BESTANDEN


Chemie
Die Vorlesung
Man muss Dr. Tietz einfach erlebt haben! Schade nur, dass die VL immer 7:30 begann und das gleich Mittwoch und Freitag!
Das Praktikum
das einzige Mal, dass wir uns am Hauptcampus in unserer Studienzeit befinden. Es gibt Antestate, die es in sich haben, aber man kann nicht mehr aus dem Praktikum fallen, zumindest wenn man die Gefahrenstoffe kennt und die S/R Sätze :-)
Mit Susi rocke ich die Chemie und das manchmal bis nach um 7, obwohl wir 13 Uhr angefangen haben...
Die Prüfung
Nur MC Fragen (80 Stück) einige Praktikumsbezogen.
nur eine FLeiß aufgabe, den GK tausend mal kreuzen und man besteht mit auswendig gelernten richtigen Antworten :-)

BESTANDEN (mit Gleitklausel, da wir alle zu dumm waren :-)

Allgemeine Anatomie
vollkommen schlecht strukturiert, wenn man überhaupt von Struktur sprechen kann :-)
Die Vorlesungen
Embryologie Prof. May---das esotherischste was einem nur passieren kann. Wie kann man sich bloß 14 Vorlesungen lang damit beschäftigen, wie das Leben entsteht?- Embryo...grausam, wo kommt bloß die Chorda dorsalis her? ICh weiß es immer noch nicht...
Die Seminare
sind zum anfassen da, also MOdelle und das erste Mal ein echter Menschenwirbel & Menschenknochen
allerdings lernt man wenig, wenn man nicht richtig vorbereitet ist
Die Prüfung
offene Fragen. und das ist die erste Hürde, die man nehmen muss. Ich falle beim ersten Mal durch, weil ich überhaupt nicht wusste, wie ich das ganze Lernen soll. Heute lache ich drüber, aber ich wusste einfach nicht, was die da Fragen könnten und die ALtklausuren habe ich mal wieder viel zu spät begonnen...

BESTANDEN, beim 2.Mal mit fast Höchstpunktzahl

Allgemeine Histologie
Die Vorlesungen
ok
Das Praktikum: 
Schrecklich! Eigenltich wäre es ja interessant hätten wir nicht den mit akkzent sprechenden Joszef als Dozenten. Sowas kann man doch nicht anbieten...Lehre ist das nicht.
und dann noch freitags nachmittag...oh je...
Die Prüfung::
im WS freiwillige Praktische, bei der man sich einen Zusatzpunkt verdienen kann


Physik
Die Vorlesungen:
allgemeine Sachen Prof. Koch....das ist echt super. Man lernt viiiiiiel! (positiv)
und die medizinisch angehauchte Physik bei Thümmler, sind so mittel
Die Seminare
oh da muss man jede woche einen TEst über den VL Stoff schreiben um sich Punkte zur Zulassung zur Klausur zu verdienen....mit ALtfragen gut machbar
lernen muss man es sowieso irgendwann...
Das Praktikum: 
findet wie gesagt in den eigentlichen SEmesterferien statt. ist ziemlich viel vorzubereiten und man geht hin und hat manchmal eigenltich keine Ahnung. und unser Akkustik Verusch beim Wonka ist voll krass, weil er uns bei der vorbesprechung fast nach Hause schickt, zitat, weil die ganze SEminargruppe nichts weiß :-D
Die Prüfung:
leider habe ich den Fragenkatalog ganz schön stiefmütterlich behandelt...wenn man den kann, kommt man durch die Prüfung. Formeln, Formeln, Formeln...und gut ist´s wenn mans versteht :-)

Dienstag, 11. Oktober 2011

Studienbeginn 2011

Medizinstudium in Dresden

Oktober 2011

Und dann kam am 22. September tatsächlich die Zusage für das Medizinstudium in Dresden. Ich hatte es also unter die besten 100 Leute der 300 Mann im Auswahlverfahren geschafft.
Und das hieß: Die Lehre zum 30.09 abbrechen, das Gehalt des ersten Monats einfahren und am 04.10 in die Einführungswoche starten. 
Die Einführungsvorlesungen habe ich als etwas langweilig in Erinnerung. Aber was im Gedächtnis bleibt, ist am ersten Tag des Studiums gesagt zu bekommen:

"Eins muss Ihnen klar sein: Wir können nicht jeden heilen. "

Ich meine, eigentlich ist das jetzt für mich logisch nachvollziehbar, aber damals war das Ganze schon etwas naja komisch. Irgendwie so als hätte man meinen Traum platzen lassen. Ich war/ bin so naiv, dass ich glaube, dass man jeden heilen kann. Ich für meinen Teil werde versuchen, das zu erreichen. (Ohne das jetzt jemand denkt, ich sei egozentrisch, es ist nur ein Wunschtraum. Natürlich lasse ich die Realität nicht aus den Augen!)

Aber ich bleibe dabei, für mich ist es ein Muss zu versuchen, Jeden zu heilen!

Also gehen wir es an ;-)

Freitag, 2. September 2011

Ausbildungsbeginn 2011

Ausbildung Malteser Krankenhaus Kamenz

September 2011

Am 01.09. habe ich die Lehre zur GKP angefangen und war auch sehr zufrieden damit, obwohl ich noch ein Eisen im Feuer hattte, mit der Studienplatzbewerbung für Medizin in Dresden. Aber als "Schüler" war ich dann nicht nur zum "Staub wischen" eingeteilt, sondern habe auch einiges gezeigt bekommen, wenn ich auch nur nach 2 Wochen Krankenpflegeunterricht, eine Woche auf der Station war.
Das krasseste an was ich mich erinnern kann, ist wohl die Erinnerung an einen amputierten diab. Fuß, der offen war und für mich als "Blumenkohl" im Gedächtnis bleibt.
Auch der Hundebiss in den Hals einer Patienten war "eindrucksvoll".

Im Krankenpflegeunterricht fand ich gut, dass wir die Skills wirklich von Anfang an gelernt haben. Leider wird "Ein Wisch und Weg" bei der Versorgung der Genitalien und am Anus in der Praxis wirklich zu selten angewendet, so habe ich es zumindest kennengelernt.

Zum Waschen im Bett eines Patienten braucht man:
eine Schüssel
2 Handtücher
2 Waschlappen
Handschuhe
Seife
 evtl.
Nierenschale
3. Handtuch
am besten mitnehmen:
neues Bettlaken
neuen Bettbezug
& blaue Unterlage (Safe Tec)

Und NIE vergessen: Bett hochstellen, sonst dankst einem mal der Orthopäde, wenn man mit 25 zum regelmäßigen Patienten wird, durch zu starke Rückenprobleme :-)

Also Grundskills: Absolut wichtig, für das tägliche Arbeiten!

Never forget the desinfection!

Mittwoch, 31. August 2011

Pflegepraktikum 01- August 2011

Pflegepraktikum 01
August 2011

Chirurgie - Krankenhaus X, Y in K Stadt

Mein erstes Pflegepraktikum ist schon eine ganze Zeit vorbei.
Direkt in dem Sommer des Abis ging es für 3 Wochen ins Kamenzer Krankenhaus auf eine Chirurgie. Am Anfang habe ich gar nichts von den medizinischen Fachbegriffen verstanden. Kein Wort, um ehrlich zu sein. Es war alles so neu und eigentlich dachte ich, mache ich super wichtige Aufgaben. Dort beschränkte es sich aber eigentlich nur auf:

  • früh ein paar Rücken waschen
  • Essen austeilen
  • Staub wischen
  • Staub wischen des Verbandswagen
  • OP Päckchen packen
  • BD & Temp. messen
  • und hier durfte ich zum ersten Mal was in die Kurven einschreiben
Alles in allem für ein erstes Pflegepraktikum erst mal nur wischen. Es hat mich damals aber nicht so sehr gestört. Patientenkommunikation während des Wischens war ganz ok. 

Was die Patienten so hatten:

Appendizitis
Hämorrhoiden
diab. Füße
Beinamputation


Samstag, 30. Juli 2011

Der Grund des Blogs

Hi.
Irgendwie möchte ich mir auf dem Weg zu meinem Berufsziel gern ein paar Dinge festhalten. Am besten so, dass ich später davon profitieren werde.
Im Moment studiere ich im 2. Studienjahr in Dresden Medizin. Im Laufe der Zeit werde ich es vielleicht noch mal zu dem Ursprung meines Berufswunsches schaffen. Es folgt erst einmal ein Überblick, über all das, was ich bis jetzt nach dem Abi alles so gemacht habe.

Ich will einfach ein paar Höhen und Tiefen in meiner Studien- und Praktikumszeit festhalten.

Es gibt viele Menschen, die an mich glauben, die in mir die Ärztin sehen, die ich auch gern sein möchte. Es wird nicht leicht werden, aber in den Augen meiner Freunde, Bekannten und Familie sehe ich, dass sie vollkommen hinter mir stehen. Vor allem aber sind es die Menschen, die ich nur "flüchtig" kenne, etwa die Freunde meiner Großtante, die an mich glauben und mir Kraft geben. Es sind vor allem auch die Kranken. Die Alten. Und mein Bruder. All diese Menschen machen mir bewusst, dass es das Richtige für mich ist. Einfach in die Augen von zufriedenen Patienten zu schauen, ist ein wahres Geschenk!
Auch wenn sie noch so schlechte Prognosen haben und dankbar sind, dass jemand da ist. Das ist es.